Das Video vom Papst

Die Sendung der Laien

Wir Laien bilden einen grundlegenden Teil der Kirche. Unser Einsatz, unser Zeugnis und unser Service– besonders in schwierigen Situationen – helfen dabei, die Wahrheit des Evangeliums zu verbreiten.

„Die Laien stehen im Leben der Kirche in der ersten Reihe. Ihr Zeugnis über die Wahrheit des Evangeliums ist unerlässlich. Sie zeigen uns, wie Glaube und Solidarität in der Praxis gelebt werden. Ich bin dankbar für alle Laien, die mutig ihr Leben riskieren, die keine Angst haben und die den Ärmsten, den Ausgeschlossenen, den am Rande Stehenden Hoffnung geben. Beten wir in diesem Monat mit einander darum, dass die gläubigen Laien ihren besonderen Auftrag wahrnehmen – die Sendung, die sie in der Taufe erhielten; und dass sie ihre Kreativität dafür einsetzen, die Herausforderungen der heutigen Welt anzugehen."

Weltweites Gebetsnetzwerk des Papstes (Gebetsapostolat - www.popesprayer.net).
In Zusammenarbeit mit dem Vatikanischen Fernsehzentrum CTV (www.ctv.va)


Für die Verantwortlichen in der Wirtschaft

Die Wirtschaft erhebt den Anspruch zur sozialen Gerechtigkeit beizutragen, indem sie besonders jenen zugutekommt, die es am meisten brauchen. Die Verantwortlichen haben die Wirtschaft also in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen.

„Die Wirtschaft kann nicht unter dem Vorwand der Rentabilität so tun, als ob sie uns nützt, wenn sie gleichzeitig den Arbeitsmarkt verringert. Sie sollte dem Weg derjenigen Unternehmer, Politiker und der sozialen Akteure folgen, welche die menschliche Person an erster Stelle setzen und alles Mögliche tun, um sicher zu stellen, dass es die Chance auf angemessene Arbeit gibt. Lasst uns „nein” sagen zu einer Wirtschaft die andere ausschließt und die auf Kosten von Menschenleben geht. Und lasst uns für eine Wirtschaft kämpfen, die es zu leben erlaubt, weil sie teilt, die Armen miteinschließt und den Profit nutzt, um Gemeinschaft zu bilden. Lasst uns zusammen die Stimme erheben, dass die Verantwortlichen der Wirtschaft den Mut bekommen eine Ökonomie der Ausgrenzung zurückzuweisen und lernen wie man neue Wege eröffnet.”


Um Unterscheidung der Geister

Was wir auch hören und wahrnehmen: wir müssen in allem lernen zu unterscheiden, worum Christus uns bittet. Dafür brauchen wir eine gute Ausbildung, die darauf basiert, die Stimme des Herrn von anderen zu unterscheiden.

„Die Kirche muss darin wachsen, die Geister zu unterscheiden. Es gibt viele Wege, sein Leben gut zu gestalten, indem man es dem Dienst an menschlichen und christlichen Idealen zur Verfügung stellt. Aus Liebe wurden wir von Gott für die Liebe geschaffen. Wir müssen „von innen heraus verstehen“ worum der Herr uns bittet, wenn wir in der Liebe leben und seiner Mission der Liebe folgen wollen. Unsere Zeit verlangt, dass wir eine tief verwurzelte Fähigkeit zur Unterscheidung entwickeln.

Wir müssen unter allen Stimmen die Stimme des Herrn heraushören: welche ist die Stimme dessen, der uns in die Auferstehung und in das Leben führt, die Stimme, die uns davor bewahrt in die „Kultur des Todes“ zu fallen. Lasst uns zusammen beten, dass die ganze Kirche erkennt, wie dringend die Ausbildung in der Unterscheidung der Geister ist; auf persönlicher wie auf gemeinschaftlicher Ebene."


„Nein“ zu Korruption

Es ist zwecklos, die Augen vor der Korruption zu verschließen. Korruption richtet so viel Unheil in der Welt an. Wenn wir sie beenden wollen, müssen wir ihr ins Gesicht schauen und sie konfrontieren wie Papst Franziskus. Was ist eine der Hauptursachen von Sklaverei, Arbeitslosigkeit und der Ausbeutung der Natur?

Die Korruption. Sie ist eine Dynamik, welche die Kultur des Todes nährt. Denn das Streben nach Macht und Besitz kennt keine Grenzen. Korruption wird nicht dadurch bekämpft, dass wir schweigen. Wir müssen eine öffentliche Diskussion über die schlimmen Folgen der Korruption führen! Wir müssen die Zusammenhänge verstehen und zeigen, dass Barmherzigkeit gegen Kleinlichkeit ankommt und Schönheit gegen das Nichts. Beten wir gemeinsam, dass jene, die über wirtschaftliche, politische oder religiöse Macht verfügen, ihre Position nicht missbrauchen.


Für die religiöse Minderheiten in Asien

Manchmal denken wir, Christ zu sein ist schwierig. Es gibt aber Gegenden, wo es viel schwieriger ist als in anderen, wie zum Beispiel in Asien. Hier bildet die Christenheit eine Minderheit und leidet wie andere religiöse Minderheiten oft unter Verfolgungen.

Beten wir, dass auch die Religionen ethnischer Minderheiten, die Freiheit finden, die sie auf dem asiatischen Kontinent bisweilen nicht genießen. “In den uns fremden Kulturräumen Asiens sieht sich die Kirche mit verschiedenen Gefahren konfrontiert. Ihre Aufgabe ist umso schwieriger, weil die Kirche dort eine Minderheit bildet. Diese Gefahren und Herausforderungen teilt sie mit anderen religiösen Minderheiten, mit denen uns der Wunsch nach Weisheit, Wahrheit und Heiligkeit verbindet.

Wenn wir an die denken, die wegen ihrer Religion verfolgt werden, gehen wir über die Unterscheidungen der Riten oder Bekenntnisse hinaus: Wir stellen uns auf die Seite der Männer und Frauen, die dafür kämpfen müssen ihre religiöse Identität zu behalten. Beten wir für all diese Menschen, damit in den asiatischen Ländern, Christen wie auch alle anderen religiösen Minderheiten ihren Glauben völlig frei leben können.


Für alte Menschen

In diesem Monat bittet uns der Papst, für alte Menschen zu beten. Von wem werden wir mehr lernen also von denen, die länger gelebt haben? Kümmern wir uns um sie. Sie sind unsere Zukunft.

„Ein Volk das sich nicht gut um seine Großeltern kümmert ist ein Volk das keine Zukunft hat. Die Weisheit liegt bei den Alten. Ihnen ist es anvertraut, die Erfahrung des Lebens weiterzureichen; die Geschichte einer Familie, einer Gemeinschaft, eines Volkes. Denken Sie an unsere Alten, dass sie, unterstützt von Familien und Instituten, mit ihrer Weisheit und Erfahrung an der Erziehung der neuen Generationen mitarbeiten.“


Für das Evangelium in Asien

Lasst uns für die Christen Asiens beten, dass Dialog, Friede und gegenseitiges Verständnis gefördert werden – besonders gegenüber denen, die anderen Religionen angehören.

Diesen Monat bittet uns der Papst um unser Gebet für Asien. Auf diesem riesigen Kontinent leben verschiedene Religionen zusammen. Die Christen bilden dort eine Minderheit. Lasst uns sein Zeugnis hören und von seiner Offenheit anderen gegenüber lernen.


Für die Arbeiter und die Arbeitslosen

Wir müssen immer wieder auf die Würde und die Rechte der arbeitenden Menschen hinweisen und Situationen anprangern, in denen diese Würde und diese Rechte verletzt werden. Wir müssen dazu beizutragen, dass dadurch ein echter Fortschritt für den Menschen und die Gesellschaft entsteht.

Liebe Brüder und Schwestern, beten wir für die Welt der Arbeit: Dass die Rechte aller Menschen respektiert und geschützt werden und dass die Arbeitslosen die Möglichkeit erhalten, zum Gemeinwohl beizutragen.


Die Pfarreien im Dienst der Verkündigung

Die Türen unserer Pfarreien sind immer offen – nicht weil wir darauf warten bis Leute hereinkommen, sondern weil wir bereit sind, rauszugehen, um auf sie zuzugehen. Lasst uns dafür beten, dass unsere Pfarreien den Dienst für andere und für die Verbreitung des Glaubens fortführen.

„Pfarreien müssen in engem Kontakt mit dem Zuhause der Leute stehen, mit dem Alltag der Gesellschaft. Sie müssen Häuser sein, deren Türen stets offen sind, um jederzeit auf andere zugehen zu können. Und es ist wichtig, dass dieses Auf-Andere-Zugehen, einem deutlichen Bekenntnis zum Glauben entspringt. Die Türen müssen geöffnet sein, damit Jesus mit der Freude seiner Botschaft hinausgehen kann. Lasst uns für die Pfarreien beten, dass sie nicht einfach Büros sind, sondern dass sie von einem missionarischen Geist beseelt sind; mögen sie Orte sein, in denen über den Glauben gesprochen und Nächstenliebe erlebt wird.“

Weltweites Gebetsnetzwerk des Papstes (Gebetsapostolat - www.popesprayer.net).
In Zusammenarbeit mit dem Vatikanischen Fernsehzentrum CTV (www.ctv.va)


Für die Künstler/innen

Kunst und Natur drücken die Schönheit der Schöpfung aus und erfreuen das Herz. Beten wir mit dem Papst für die Künstler, dass sie uns mit ihrer Kreativität zeigen, wie großartig Gott ist.

Weltweites Gebetsnetzwerk des Papstes (Gebetsapostolat - www.popesprayer.net).
In Zusammenarbeit mit dem Vatikanischen Fernsehzentrum CTV (www.ctv.va)


Für alle Menschen, die sich mit dem Glauben schwer tun

Wir alle kennen Menschen – manche davon stehen uns persönlich sehr nahe – die sich mit dem Glauben schwer tun. Helfen wir ihnen, die Freude an Jesu zu erfahren. Beten wir mit dem Papst, dass sie neu entdecken dürfen, wie schön das christliche Leben ist.

„Vergessen wir nie: Unsere Freude ist Jesus Christus; seine treue und unerschöpfliche Liebe! Wenn ein Christ traurig wird, bedeutet das folglich dass er sich von Jesus entfernt hat. In solchen Augenblicken darf man ihn nicht alleine lassen. Wir müssen ihm die christliche Hoffnung bringen – mit unserem Zeugnis, unserer Freiheit, unserer Freude. 

Beten wir für unsere Schwestern und Brüder, die den Glauben verloren haben: Dass sie durch unser Gebet und Lebenszeugnis die Schönheit des christlichen Lebens wiederentdecken!“