Bibel, Anbetung, Glaubensweitergabe

Neuland-Pfarrzellen:

... neue Wege gelebter Jüngerschaft in der Pfarrgemeinde.

... kleine Gemeinschaften (Zellgruppen) mit wöchentlichen Bibel-Impulsen und eucharistischer Anbetung

... auf dem Weg zur neuen, lebendigen Pfarrgemeinde.

„Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ (Mt 28,19)

Kontakt

Sr. Dr. Theresia Mende OP

Leiterin des
Instituts für Neuevangelisierung
Kappelberg 1 in 86150 Augsburg

Telefon: 0821 – 3166-3120 
E-Mail: theresia.mende@remove-this.bistum-augsburg.de


Dekan Bernhard Hesse

Pfarrei St. Anton in Kempten
Diözesanbeauftragter für die CE im Bistum Augsburg
Immenstädter Str. 50 in 87435 Kempten

Telefon: 0831 – 5123680
E-Mail: hesse@loreto.de

Biblische Impulse der Neuland-Pfarrzellen

1. Pfr. Bernhard Hesse: Die göttliche Offenbarung Text / Audio 
2. Pfr. Bernhard Hesse: Wie kann ich die Bibel lesen Text / Audio 
3. Katharina Weiß: Die Erschaffung der Welt (Gen 1,1-1,25) Text / Audio
4. Katharina Weiß: Die Erschaffung des Menschen (Gen 1,26-2,4a) Text / Audio
5. Sr. Theresia Mende OP: Die Gabe des Lebensatems (Gen 2,7-9) Text / Audio 
6. Sr. Theresia Mende OP: Gen 2,8-9.15-17 TextAudio
7. Sr. Theresia Mende OP: Gen 2,18-25 Text / Audio
8. Sr. Theresia Mende OP: Gen 3,1-5 Text / Audio
9. Sr. Theresia Mende OP: Gen 3,6-13.16-19 Text / Audio
10. Sr. Theresia Mende OP: Gen 3,14-15 Text / Audio
11. Sr. Theresia Mende OP: Röm 5,12.18-19 Text / Audio
12. Katharina Weiß: Kain und Abel (Gen 4,1-16) Text/Audio
13. Kpl. Andreas Theurer: Noach und die Sintflut (Gen 6,13-9,17) Text / Audio
14. Kpl. Andreas Theurer: Der Turmbau zu Babel (Gen 11,1-9)  Text / Audio
15. Pfr. Bernhard Hesse: Die Berufung Abrahams (Gen 12) Text / Audio
16. Pfr. Bernhard Hesse: Gottes Bund mit Abraham (Gen 15) Text / Audio
17. Pfr. Bernhard Hesse: Gott zu Besuch bei Abraham (Gen 18) Text / Audio
18. Pfr. Bernhard Hesse: Die Erprobung Abrahams (Gen 22) Text / Audio
19. Pfr. Bernhard Hesse: Rebekka und Isaak (Gen 24) Text / Audio
20. Pfr. Bernhard Hesse: Der Erstgeburtssegen (Gen 27) Text / Audio
21. Pfr. Bernhard Hesse: Jakob unterwegs nach Haran (Gen 28-29) Text / Audio
22. Pfr. Bernhard Hesse: Jakobs Kinder (Gen 29-30) Text / Audio
23. Pfr. Bernhard Hesse: Jakobs Kampf (Gen 32) Text / Audio
24. Pfr. Bernhard Hesse: Jakobs Versöhnung mit Esau (Gen 32-33) Text / Audio
25. Kpl. Andreas Theurer: Josef und seine Brüder (Gen 37)  Text / Audio
26. Kpl. Andreas Theurer: Josef bei Potifar (Gen 39)  Text / Audio
27. Kpl. Andreas Theurer: Josef als Traumdeuter (Gen 40f.) Text / Audio
28. Kpl. Andreas Theurer: Josefs Familie in Ägypten (Gen 42-45) Text / Audio
29. Kpl. Andreas Theurer: Jakob und Josef in Ägypten (Gen 46-50) Text / Audio
30. Pfr. Ulrich Lindl: Exodus 1 Text / Audio
31. Pfr. Ulrich Lindl: Exodus 2 Text / Audio
32. Pfr. Ulrich Lindl: Exodus 3,1-11 Text / Audio
33. Pfr. Ulrich Lindl: Exodus 3,12-5,17 Text / Audio
34. Pfr. Ulrich Lindl: Exodus 5,20-11,10  Text / Audio
35. Pfr. Ulrich Lindl: Das Pascha (Ex 12,1-13,16) Text / Audio
36. Pfr. Ulrich Lindl: Gottes Gegenwart (Ex 13,17-22)  Text / Audio
37. Pfr. Ulrich Lindl: Die Not Israels am Schilfmeer (Ex 14,1-14) Text / Audio
38. Pfr. Ulrich Lindl: Der Durchzug durch das Meer (Ex 14,15-31) Text / Audio
39. Pfr. Ulrich Lindl: Das Siegeslied am Schilfmeer (Ex 15,1-21) Text / Audio
40. Pfr. Ulrich Lindl: "Exodus - ein Innehalten"  Text / Audio
41. Katharina Weiß: Die 10 Gebote (Einleitung: Ex 20,1-2) Text / Audio
42. Katharina Weiß: Die 10 Gebote (Das 1. Gebot: Ex 20,3-6) Text / Audio
43. Katharina Weiß: Die 10 Gebote (Das 2. Gebot: Ex 20,7) Text / Audio
44. Kpl. Andreas Theurer: Die 10 Gebote (Das 3. Gebot: Ex 20,8-11) Text / Audio
45. Katharina Weiß: Die 10 Gebote (Das 4. Gebot: Ex 20,12) Text  / Audio
46. Kpl. Andreas Theurer: Die 10 Gebote (Das 5. Gebot: Ex 20,13) Text / Audio
47. P. Georg Gantioler: Die 10 Gebote (Das 6./9. Gebot) Text / Audio
48. P. Georg Gantioler: Die 10 Gebote (Das 7./10. Gebot) Text / Audio

Impulse zu allgemeinen Themen

1. Pfr. Bernhard Hesse: "Die Hauptsache" Text / Audio
2. Pfr. Ulrich Lindl: "Wunder gibt es immer wieder" Text / Audio
3. Pfr. Ulrich Lindl: "Hunger nach mehr" Text / Audio
4. Pfr. Bernhard Hesse: "Das Böse in der Kirche" Text / Audio
5. Pfr. Bernhard Hesse: "Die Priorität Gottes im christlichen Leben" Text / Audio
6. Pfr. Ulrich Lindl: "Ostern nachbereiten" Text / Audio

Worum geht es bei den Neuland-Pfarrzellen?

Jüngerinnen und Jünger werden, Jüngerinnen und Jünger sein, Jüngerinnen und Jünger machen
Jesus machte die, die er berufen hatte, zu seinen Jüngern, indem er sie zu einer Lern- und Lebensgemeinschaft zusammenschloss, deren Mittelpunkt er selber war. Er öffnete ihnen die Augen für das Verständnis der Heiligen Schrift (vgl. Lk 24,45), lehrte sie und sandte sie schließlich in die ganze Welt, damit sie alle Menschen zu seinen Jüngern machen: „Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern und tauft sie …“ (Mt 28,19). Dafür stattete er sie mit dem Heiligen Geist, der „Kraft aus der Höhe“ (Lk 24,49) aus, der die Ängstlichen in mutige Zeugen verwandelte. 

Welche Ziele verfolgen die Neuland-Pfarrzellen?

  • In Vertrautheit mit Jesus Christus wachsen (Gebet, Anbetung)
  • In gegenseitiger Liebe wachsen
  • Jesus mit anderen teilen (Austausch)
  • Einen Dienst in der Pfarrgemeinde ausüben
  • Helfen und sich helfen lassen (Fürbittgebet, konkrete Hilfe)
  • Neue Leiter ausbilden
  • Den Glauben vertiefen (Betrachtung der Hl. Schrift, Lehre)

Neue Wege der Evangelisierung: kleine Gemeinschaften und eucharistische Anbetung

Papst Benedikt XVI. sah in der Bildung kleiner Gemeinschaften – Zellen – innerhalb der Pfarrgemeinden einen wichtigen Beitrag zu Erneuerung der Seelsorge: „Wenn wir nicht zu einer wirklichen Erneuerung des Glaubens finden, werden alle strukturellen Reformen wirkungslos bleiben."

Die Menschen „brauchen Orte, wo sie ihr inneres Heimweh zur Sprache bringen können. Und hier sind wir gerufen, neue Wege der Evangelisierung zu finden. Ein solcher Weg können kleine Gemeinschaften sein, wo Freundschaften gelebt und in der regelmäßigen gemeinsamen Anbetung vor Gott vertieft werden. Da sind Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz und im Verbund von Familie und Bekanntenkreis von diesen kleinen Glaubenserfahrungen erzählen und so eine neue Nähe der Kirche zur Gesellschaft bezeugen. Ihnen zeigt sich dann auch immer deutlicher, dass alle dieser Nahrung der Liebe bedürfen, der konkreten Freundschaft untereinander und mit dem Herrn. Wichtig bleibt die Rückbindung an den Kraftstrom der Eucharistie, denn getrennt von Christus können wir nichts vollbringen (vgl. Joh 15,5).“ (Papst Benedikt XVI. bei seinem Deutschlandbesuch 2011)

Was sind Neuland-Pfarrzellen?

Fortsetzung des Glaubenskurses „Nehmt Neuland unter den Pflug“ (Hos 10,12)
Die Neuland-Pfarrzellen sind geeignet im Anschluss an den o.g. Glaubenskurs oder an andere Glaubenskurse in der Pfarrgemeinde das Feuer des Glaubens in einer kleineren Gemeinschaft lebendig zu erhalten und eine missionarische Gruppe von Christen heranzubilden.

Lebendige Jüngergemeinschaften
Die Neuland-Pfarrzellen bilden nach dem Vorbild Jesu kleine Lern- und Lebensgemeinschaften in der Pfarrgemeinde, deren Mittelpunkt Jesus Christus selber ist. Durch die regelmäßige Betrachtung der Hl. Schrift und die treue Pflege der eucharistischen Anbetung, wo sie Jesus lebendig begegnen können, lassen sich die Mitglieder der Neulandzellen von Ihm selbst zu lebendigen Jüngern formen.

Missionarische Jüngergemeinschaften
Brennende Jünger Jesu sind immer auch missionarisch. Sie müssen „hinausgehen“, um das Evangelium zu verkünden und auch andere zu Jüngern Jesu zu machen: „Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben“, antworten Petrus und Johannes dem Hohen Rat (Apg 4,19).

Schon Papst Paul VI. betont dementsprechend: „Evangelisieren ist … die Gnade und eigentliche Berufung der Kirche, ihre tiefste Identität. Sie ist da, um zu evangelisieren“ (Evangelii Nuntiandi, 14). Und Papst Franziskus ergänzt im Blick auf jeden Einzelnen: „Kraft der Taufe ist jedes Mitglied des Gottesvolkes ein missionarischer Jünger geworden (vgl. Mt 28,19). … Jeder Christ ist in dem Maß Missionar, in dem er der Liebe Gottes in Jesus Christus begegnet ist“ (Evangelii Gaudium, 120).

Die Neuland-Pfarrzellen wollen helfen, einen neuen missionarischen Eifer in unseren Pfarrgemeinden zu entfachen und so möglichst viele zu lebendigen und missionarischen Jüngern zu machen.

Dienende Jüngergemeinschaften
Die Pfarrgemeinde ist der Ort für das sakramentale Leben und die Weitergabe des Glaubens. Aber sie ist als Ganze zu groß, um eine herzliche und persönliche Gemeinschaft für diejenigen zu bilden, die auf der Suche nach einer lebendigen Begegnung mit Gott sind. Die Menschen brauchen kleine Gemeinschaften, „wo sie ihr inneres Heimweh (nach Gott) zur Sprache bringen können“ (vgl. Papst Benedikt). Die NeulandPfarrzellen bilden solche kleine Gemeinschaften. Sie wollen eine offene Tür haben für alle Menschen und zugleich eine offene Tür sein, durch die die Menschen den Zugang zur Pfarrgemeinde finden.

Die Neuland-Pfarrzellen stehen nicht in Konkurrenz zu bestehenden Gruppen einer Pfarrgemeinde, sondern wollen diese im Gegenteil stützen, u.a. auch dadurch, dass sie ihnen neue Mitglieder vermitteln. Jedes Mitglied einer Zellgruppe müht sich, einen Dienst in der Pfarrgemeinde vor Ort zu übernehmen.