Gemeinschaftsblog

In unserem Blog erzählen über 20 Blogger/innen aus der Diözese Augsburg und
über die Bistumsgrenzen hinaus, was sie im (Glaubens-) Alltag erleben.

Blogbeiträge

Verfasst am 27. November 2017Simone Theresa Prokop

„Für dich, Jesus!“ Wir haben diesen Satz in der ersten Messe hier im Basical mit auf unseren Weg bekommen. Alles, was wir tun, tun wir für Jesus. Das, woran wir Spaß haben, aber auch das, was wir nicht so gerne tun, zum Beispiel Müll runterbringen. In solchen Momenten zu sich selbst zu sagen: „Ich mag das grad überhaupt nicht machen – aber für dich, Jesus, mach ich es.“ Das kostet manchmal Kraft – aber es hilft.

Im WG-Leben beginnt unser Tag schon früh, um 7.15 Uhr mit einem Morgengebet oder mit der heiligen Messe. Dafür müssen wir entsprechend früh aufstehen, was manchmal sehr schwerfällt. „Für dich, Jesus, steh ich jetzt auf, weil du es mir wert bist“, ist mein Stoßgebet, wenn ich meinen Wecker klingeln höre und am liebsten weiterschlafen würde.

Bild: Francis Bourgouin, flickr.com, CC BA-SA 2.0, bearbeitet.

 Wir engagieren uns über diese neun Monate hinweg auch im Café Schülertreff, wo wir Frühstück für Schüler zubereiten, die sonst kein Frühstück bekommen würden. „Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf“ (Mt 18,5), heißt es in der Bibel. „Für dich, Jesus, tun wir das, weil du in jedem Menschen wohnst.“ Und in unseren Herzen macht sich tief empfundene Freude darüber breit, dass wir durch diesen Dienst einen Dienst am Herrn selbst tun.

Jesus über alles erhöhen. Über Sorgen und Probleme. Über Freude und Dankbarkeit. Über unser ganzes Leben.

„Für dich, Jesus!“ Probier es doch mal aus. Da, wo es schwerfällt, wo du dir unsicher bist. Da, wo du helfen, ein Werkzeug Jesu sein kannst.