Gemeinschaftsblog

In unserem Blog erzählen über 20 Blogger/innen aus der Diözese Augsburg und
über die Bistumsgrenzen hinaus, was sie im (Glaubens-) Alltag erleben.

Blogbeiträge

Verfasst am 25. August 2017Daniel Grassert

In den Sommerferien war ich zusammen mit meiner Frau und meiner Tochter im Österreich, um genauer zu sein am Millstätter See. Wenn ich jetzt an diese Urlaubswoche zurückdenke, kann ich mir sehr gut vorstellen, dort noch einmal hinzufahren. Eine wunderschöne Gegend: Der klare und angenehm warme See, die schönen Berge, das gute Essen und die gastfreundlichen Menschen machen diesen Ort wahrlich zu einem Urlaubsparadies. 

Millstätter See. CC0.

Ein Ereignis aber blieb mir in besonderer Erinnerung. So besuchten wir in unserer Urlaubsgegend am Sonntagvormittag die Messe. Die schöne und keineswegs kleine Kirche in Millstatt war sehr gut gefüllt, Menschen aller Altersgruppen waren vertreten, und zu unserer Freude durften wir einen hervorragenden Männerchor hören. Viele der dortigen Menschen waren in landestypischer Tracht gekleidet, und man merkte, dass für sie der Sonntagsgottesdienst eine Selbstverständlichkeit darstellt. Man fühlte sich sofort wohl und nicht fremd.

Der vertraute Ablauf, die bekannten Gebete und Gesänge führten mir wieder einmal vor Augen, dass man durch den gemeinsamen Glauben und den Messbesuch schnell ein, nennen wir es „heimatliches“ Gefühl entwickelt. Der Glaube kann Menschen verbinden, man kommt durch bzw. über den Glauben miteinander ins Gespräch. So war es auch an diesem Sonntag, nach der Messe standen noch viele Menschen vor der Kirche und unterhielten sich, dabei waren es nicht nur Einheimische,sondern eben auch Urlauber wie wir. 

Es war ein gutes Gefühl an diesem Sonntag nach der Messe, in einer fremden Gegend, mit fremden Menschen, in einer fremden Kirche einen vertrauten Gottesdienst zu feiern und gemeinsam gestärkt in eine neue Woche zu starten. 

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